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Erkrankungen des Fußes - Ursachen und Symptome

Beschwerden der Füße sind häufig und begleiten uns dann als lästiges Übel im Alltag.

Über die Füße, die unser Körpergewicht bei jedem Schritt abfedern, sind wir geerdet. Viele kleine Knochen und Gelenke ermöglichen das permanente Abrollen im Zusammenspiel mit Sehnen, Muskeln und Bändern. Veränderungen an diesen Strukturen sind vielfältig und führen zu belastungs(un)abhängigen Beschwerden. Müde Füße, hervorstehende Knochen, durchgetretene Gewölbe, Ermüdungsschmerzen, Schwellungen, Hühneraugen, krankhafte Beschwielungen, Zehenfehlstellungen und Fußnägelveränderungen sind - nicht selten auch in Kombination - Symptome erkrankter überforderter Füße.

Senk-Spreizfuß

Der Senk-Spreizfuß beschreibt  eine Stellung des Fußes, die manchmal problemlos toleriert, manchmal Schmerzen im Fuß, an der Wirbelsäule, an Gelenken und Schwielenbildung an Ballen, Fußsohle sowie Zehenfehlstellungen zur Folge haben. Die Verbreiterung des Vorfußes, Abflachung von Längs- und Quergewölbe, Überlastung der Mittelfußköpfchen und Hühneraugenbildung sind klassische Untersuchungsbefunde.

Als Behandlungsmöglichkeiten empfehlen sich:
Manuelle Therapie
Chirotherapie
Triggerpunkttherapie
Wellengang Muskeltraining
Stoßwellentherapie

Zehendeformitäten Großzehenabweichung (Hallux valgus)

Häufigste und unangenehmste Deformität der Zehen, in der Regel vergesellschaftet mit Senk-Spreizfuß und nicht selten Folge von zu engem Schuhwerk. Der Großzeh weicht zur Fußaußenseite ab, kann sich v. a. im engen Schuh über die II. Zehe legen und im Grundgelenk, zusammen mit dem I. Mittelfußköpfchen, die typische Fehlstellung nach innen und Ausbuchtung des Schuhwerkes auslösen. Folgen sind Schwielen und Schleimbeutelreizungen mit Schwellung, Rötung sowie Schmerzen medial über dem Großzehengrundgelenk.

Einlagenversorgung, bequemes Schuhwerk gehören ebenso zu den Erstmaßnahmen wie Kräftigung der beidseitigen Fußsohlenmuskulatur, barfußlaufen wo möglich und Mobilisation (Manuelle Therapie) des Großzehgrundgelenkes durch den Therapeuten. Kinesiotape und spezielle Lagerungsschienen können die Therapie unterstützen.

Knorpelverschleiß Großzehengrundgelenk (Hallux rigidus)

Schmerzen beim Abrollen und zunehmende Einsteifung des Großzehengrundgelenkes kennzeichnen diese klassische Arthrose der Großzehe. Das Grundgelenk ist häufig gerötet, verdickt, Knochenwülste über dem Gelenk sind gut zu tasten, ohne Deformierung der Zehenachse. Die Ursache bleibt meist unklar.

Als Behandlungsmöglichkeiten empfehlen sich:
Manuelle Therapie
Pulsierende Signaltherapie (PST)
Hochtontherapie
Physikalische Therapie
Injektionen (Hyaluronsäure)

Spezielle Schuhzurichtungen als Abrollhilfe können die Belastungsbeschwerden mindern.

Fortgeschrittene Befunde, vor allem bei Versteifung im Großzehgrundgelenk, müssen bei starken Beschwerden einer Operation zugeführt werden.

Hammer- und Krallenzehen

Meist auch als Folge von Senk-Spreiz- oder Hohlfuß. Die Hammerzehe im fortgeschrittenen Stadium kann im Endgelenk des Zehes nicht mehr gestreckt werden. Die Krallenzehe kann im Grundgelenk der Zehe nicht mehr gebeugt werden. Folgen sind zumeist Druckschwielen und Hühneraugen an der Zehenspitze oder über dem Mittelgelenk der Zehen, nicht selten in Verbindung mit Großzehdeformität (häufig Hallux valgus).

Einlagenversorgung und bequemes Schuhwerk, barfußlaufen wo immer möglich, Kräftigung der Fußmuskulatur und Mobilisation (Manuelle Therapie) der Zehen sowie Lockerung der Fußsohlenmuskulatur (Triggerpunkttherapie) sind geeignete Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden.

Auch hier können im fortgeschrittenen Stadium Zehenoperationen zur Beschwerdelinderung notwendig werden.

Fersensporn

Der Fersensporn kann einseitig oder beidseitig vorhanden sein. Er ist angeboren oder hat sich durch Überbelastung der Ferse (Übergewicht, falsches Schuhwerk, stehender Beruf, Fußfehlstellungen) entwickelt.

Meist ist der Fersensporn unter der Ferse, er kann jedoch auch hinten an der Ferse am Achillessehnenansatz diagnostiziert werden.

Die Belastung der Ferse schmerzt permanent, häufig kann sich auch ein Ruheschmerz entwickeln durch Spannung und Entzündung der Fußsohlensehne (Fasziitis plantaris), die den Fersensporn oft erst entstehen läßt.

Als Behandlungsmöglichkeiten empfehlen sich:
Stoßwellentherapie
Osteopathie
Lasertherapie
Physikalische Therapie
Pulsierende Signaltherapie (PST)
Injektionen

Spezielle Einlagen, Pufferabsätze und bequeme Schuhe wirken stoßabsorbierend unter der Ferse.

Weitere Diagnosen des Fußes, die wir in unserer Praxis behandeln: